Baumschlangen
  Recht
 

(Bundesartenschutzverordnung -
BArtSchV)


Abschnitt 3


Haltung,
Kennzeichnung


§ 6  Haltung von
Wirbeltierenbesonders geschützter Arten, Anzeigepflicht


(zu § 26 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3
Satz 1 Nr. 4 - BNatSchG)


(1) Wirbeltiere der besonders geschützten Arten,
ausgenommen Greifvögel der in Anlage 4 der Bundeswildschutzverordnung
aufgeführten Arten, dürfen nur gehalten werden. wenn sie keinem Besitzverbot
unterliegen und der Halter



    1. die erforderliche Zuverlässigkeit und
    ausreichende Kenntnisse über die Haltung und Pflege der Tiere hat und


    2. über die erforderlichen Einrichtungen zur
    Gewährleistung einer den tierschutzrechtlichen Vorschriften entsprechenden
    Haltung der Tiere verfügt.


    Das Vorliegen der Anforderungen nach Satz 1 ist
    der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen
    nachzuweisen.


(2) Wer Wirbeltiere der unter Absatz 1 fallenden
streng geschützten Arten, ausgenommen Tiere der in Anlage 5 aufgeführten Arten
hält, hat der nach Landesrecht zuständigen Behörde unverzüglich nach Beginn der
Haltung den Bestand der Tiere und nach der Bestandsanzeige den Zu- und Abgang
sowie eine Kennzeichnung von Tieren unverzüglich schriftlich anzuzeigen; die
Anzeige muß Angaben enthalten über Zahl, Art, Alter, Geschlecht, Herkunft,
Verbleib, Standort, Verwendungszweck und Kennzeichen der Tiere. Die Verlegung
des regelmäßigen Standorts der Tiere ist unverzüglich anzuzeigen.


(3) Absatz 2 gilt nicht für Tierhaltungen unter
zoologisch fachkundiger Leitung, die ganz oder überwiegend juristischen Personen
des öffentlichen Rechts gebären. Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann
für andere Tierhaltungen unter zoologisch fachkundiger Leitung Ausnahmen von
Absatz 2 zulassen, sofern Belange des Artenschutzes nicht
entgegenstehen


                                              
§ 7  Kennzeichnungspflicht


(zu § 26 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
BNatSchG)


(1) Wer lebende Säugetiere, Vögel und
Reptilien der in Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten Arten des            Anhangs A
der Verordnung EG Nr. 338/97lebende, nicht unter Nummer 1 fallende Vögel der in
Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten Arten, hält, hat diese unverzüglich zu
kennzeichnen. Die Kennzeichnung hat nach Maßgabe des § 8 Abs. 1 Satz 1 und 2,
Abs. 2 und 3 Satz 1, § 10, § 12 Abs. 1 und 3, § 8 Abs. 1 Satz 3 und 4, Abs. 3
Satz 2 und 3, § 12 Abs. 2, 4, 5 und 6 zu erfolgen.


(2) Die Kennzeichnung von Tieren der in Absatz 1
genannten Arten, die bereits bei Inkrafttreten dieser Verordnung im Inland
gehalten werden, hat bis zum 1. Januar 2000 zu erfolgen. Werden Tiere der in
Absatz 1 genannten Arten an andere abgegeben, sind diese - abweichend von Satz 1
- vor der Abgabe nach Absatz 1 Satz 2 zu kennzeichnen.


§ 8   
Kennzeichnungsmethoden


(1) Für Tiere der in § 7 Abs. 1 Nr. 1 genannten
Arten sind Kennzeichen nach folgender Maßgabe zu verwenden: geschlossene Ringe
für gezüchtete Vögel der in Anlage 6 Spalte 3 mit einem Kreuz (+) bezeichneten
Arten; Transponder für Säugetiere, Vögel und Reptilien in Anlage 6 Spalte 6 mit
einem Kreuz (+) bezeichneten Arten, für gezüchtete Vögel allerdings nur, soweit
sie nicht nach Nummer 1 mit einem geschlossenen Ring versehen werden können, die
Kennzeichnung mit einem Transponder scheidet aus, soweit die Tiere weniger als
200 g (bei Schildkröten weniger als 500 g) wiegen oder ein solches Gewicht
erreichen können; offene Ringe für Vögel der in Anlage 6 Spalte 4 mit einem (+)
bezeichneten Arten, die nicht unter Nummer 1 oder 2 fallen.


Ist eine Kennzeichnung mit einem geschlossenen
oder offenen Ring oder einem Transponder nicht in Satz 1 festgelegt oder wegen
körperlicher oder verhaltensbedingter Eigenschaften des Tieres nicht möglich, so
sind folgende Kennzeichnungsmethoden zugelassen: Dokumentationen äußerlich
erkennbarer, individueller, unveränderlicher Körpermerkmale (Dokumentation) für
Säugetiere, Vögel und Reptilien der in Anlage 6 Spalte 7 mit einem Kreuz (+)
bezeichneten Arten; sonstige Kennzeichen für Säugetiere der in Anlage 6 Spalte 8
mit einem Kreuz bezeichneten Arten.


Für Tiere der in Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten
Arten, die in den Spalten 3 bis 9 nicht mit einem Kreuz (+) bezeichnet sind,
sowie für Bastarde von in Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten Vogelarten mit weiteren
dort aufgeführten oder anderen Arten hat der Halter spätestens mit Eintritt der
Kennzeichnungspflicht bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde die
Festlegung der verbindlichen Kennzeichnungsmethode zu beantragen. § 9 Abs. 3
Satz 3 gilt entsprechend.


(2) Für Vögel der in § 7 Abs. 1 Nr. 2 genannten
Arten sind Kennzeichen nach folgender Maßgabe zu verwenden: geschlossene Ringe
für gezüchtete Vögel der in Anlage 6 Spalte 3 mit einem Kreuz (+) bezeichneten
Arten; im übrigen, oder soweit eine Kennzeichnung nach Nr. 1 nicht möglich ist,
offene Ringe; soweit eine Kennzeichnung nach Nr. 1 und 2 ausgeschlossen ist,
Transponder, Dokumentation oder sonstige Kennzeichen für Vögel der in Anlage 6
Spalten 7 oder 8 mit einem Kreuz (+) bezeichneten Arten.


(3) Ringe müssen eine Größe aufweisen, daß sie
nach vollständigen Auswachsen des Beins nur durch Zerstörung des Rings oder
Verletzung des Vogels entfernt werden können. Dazu sind grundsätzlich Ringe der
in Anlage 6 Spalte 5 vorgegebenen Größe zu verwenden. Von den Vorgaben in Satz 2
kann für Vögel bestimmter Rassen oder Populationen abgewichen werden, soweit die
Verwendung von Ringen der dort genannten Größe entweder zu Verletzungen beim
Vogel führt oder - abweichend von Satz 1 - ein Entfernen des Rings möglich
ist.


§ 9  Ausnahmen von der
Kennzeichnungspflicht


(1) Die Kennzeichnungspflicht nach § 7 entfällt,
wenn ein verletztes oder krankes Wirbeltier aufgenommen wird, um es gesund zu
pflegen und es wieder in die Freiheit zu entlassen. Die nach Landesrecht
zuständige Behörde kann im Einzelfall Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht
nach § 7 zulassen für Vögel, die im Rahmen von bestandsschützenden Maßnahmen
oder Wiederan-siedlungsmaßnahmen gehalten oder abgegeben werden.


(2) Die Kennzeichnungspflicht nach § 7 entfällt
auch, wem ein Wirbeltier im Vollzug artenschutzrechtlicher Vorschriften der
Europäischen Gemeinschaften oder auf Grund von Rechtsvorschriften anderer
Mitgliedstaaten bereits mit einem Kennzeichen versehen ist. Vor Inkrafttreten
der Verordnung angebrachte Kennzeichnungen, die nicht unter Satz 1 fallen, kann
die nach Landesrecht zuständige Behörde als Kennzeichnung im Sinne des § 7
anerkennen, soweit eine gleichwertige Individualisierung sichergestellt
ist.


(3) Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann
Ausnahmen von den §§ 7 und 8 zulassen, wenn die vorgesehenen
Kennzeichnungsmethoden wegen körperlicher oder verhaltensbedingter Eigenschaften
der Tiere nicht angewandt werden können. Vorrangig sind andere für die
betreffende Art mit einem Kreuz (+) bezeichnete Kennzeichnungsmethoden
anzuordnen. Soweit dies nicht möglich ist, können aber die in Anlage 6 Spalten 3
bis 9 genannten Kennzeichnungsmethoden hinaus weitere geeignete
Kennzeichnungsmethoden, insbesondere molekulargenetische Methoden, zugelassen
werden. Die Entscheidung nach Satz 1 ist mit der Auflage zu verbinden, die
Kennzeichnung nachzuholen, sobald mit einem Fortfall der in Satz 1 genannten
Hindernisse gerechnet werden kann.


§ 10


Anforderungen an
Kennzeichen


(1) Ringe müssen so beschaffen sein, daß sie vom
Tier nicht zerstört werden können, ihre Lesbarkeit dauerhaft gewährleistet ist
und ihre Entfernung nur durch Zerstörung des Ringes oder Verletzung des Tieres
möglich ist. Offene Ringe müssen darüber hinaus so beschaffen sein, daß sie nur
einmal verwendet werden können.


(2) Transponder müssen in der Codestruktur und
dem Informationsgehalt dem Standard ISO 11784: 1996 (E) "Radio-Frequency
Identification of Animals - Code Struktur"1) entsprechen. Die im
Transponder festgelegte Information muß einmalig und darf nach Herstellung nicht
veränderbar sein. Die Transponder müssen ferner den im Standard ISO 11785: 1996
(E) "Radio-Frequency Identification of Animals - Technical Concept"1)
festgelegten technischen Anforderungen entsprechen.


(3) Eine Dokumentation muß eine zeichnerische
oder fotografische Darstellung der Körperpartie enthalten, die eine
Identifizierung ermöglicht Diese Darstellung ist zu ergänzen um eine
Beschreibung des Tieres, die zumindest Angaben umfassen muß zu Größe oder Länge,
Gewicht, Geschlecht und Alter sowie eine Beschreibung vorhandener
Besonderheiten.


 


EU-Artenschutzverordnung
vom 1. Juni 1997


Um den Erfordernissen des europäischen
Binnenmarktes gerecht zu werden, hat die Europäische Union eine neue
Artenschutzverordnung (Verordnung EG 338/97) erlassen. Die Verordnung setzt das
Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) sowie weitere europäische
Schutzbestimmungen um, und regelt einheitlich für alle EU-Länder die Ein- und
Ausfuhr sowie die Vermarktung der betroffenen Tier- und
Pflanzenarten.


Neben Händlern und wissenschaftlichen
Einrichtungen müssen sich auch Terrarianer mit den Bestimmungen befassen und
diese beim Erwerb, der Haltung, Zucht und Weitergabe von Reptilien und Amphibien
beachten. Aus diesem Grund wird nachfolgend ein kurzer Überblick über die für
den privaten Tierhalter wichtigsten Regelungen der EU-Artenschutzverordnung
vermittelt. Weitere Details oder Sonderbestimmungen können beim Bundesamt
für Naturschutz in Bonn erfragt werden. Zu berücksichtigen ist ebenfalls die
Bundesartenschutzverordnung.


Die Schutzkategorien und Anhänge der Verordnung
EG 338/97:


Je nach Gefährdungsgrad sind die von der
Verordnung betroffenen Reptilien- und Amphibienarten in einem von vier Anhängen
aufgeführt.


Anhang A enthält die im Anhang I des WA gelisteten Arten (vom Aussterben
bedrohte Arten, deren Bestand durch den Handel beeinträchtigt wird oder
beeinträchtigt werden könnte) sowie weitere Arten (auch einige WA II-Taxa), die
nach Ansicht der Europäischen Union in derartigem Umfang gefragt sind, daß
jeglicher Handel deren Überleben gefährden würde. Darüber hinaus sind auch Taxa
aufgeführt, deren Aufnahme aus Gründen der Verwechselbarkeit mit vom Aussterben
bedrohten Arten notwendig erscheint. (Reptilien: 83 Arten, Amphibien: 16
Arten)


Anhang B umfaßt Arten des WA-Anhangs II (Arten, deren Erhaltungssituationen
zumeist noch eine nachhaltige Nutzung unter wissenschaftlicher Kontrolle
zulassen) und weitere Arten, die nach Einschätzung der Europäischen Union
international in solchen Mengen gehandelt werden, daß a) deren Überleben oder
der Fortbestand einzelner Populationen in bestimmten Herkunftländern gefährdet
sein könnte oder b) die ökologische Rolle der Art nachteilig beeinflußt wird.
Entsprechend der Regelung in Anhang A sind auch hier weitere Arten aus Gründen
der Verwechselbarkeit mit anderen gefährdeten Taxa der Anhänge A oder B
aufgeführt. Schließlich enthält Anhang B auch noch solche Arten, bei denen
erwiesen ist, daß das Einbringen lebender Exemplare in natürliche Lebensräume
der EU-Staaten eine ökologische Gefahr für einheimische Taxa darstellt (z.B.
Rana catesbeiana, Trachemys scripta elegans).


Anhang C beinhaltet alle Arten des WA-Anhangs III (Arten, die von einer der
WA-Vertragsparteien in ihrem Hoheitsgebiet einer besonderen Regelung unterworfen
sind) sowie alle anderen vom WA erfaßten Taxa, die nicht in den Anhängen A und B
der EU-Verordnung genannt sind.


Anhang D enthält die Arten, bei denen der Umfang der Einfuhren in die
Europäische Union eine Überwachung rechtfertigt, um ggfs. zu einem späteren
Zeitpunkt auf der Grundlage der Bestandssituation in den Herkunftländern und der
ermittelten Handelszahlen strengere Schutzmaßnahmen zu entwickeln. (Reptilien:
87 Arten)


Da vorgesehen ist, daß die Europäische
Kommission die Listen für Anhang B, C und D in vergleichsweise kurzer Zeit den
neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anpassen kann, sollten sich
Terrarianer im eigenen Interesse vor einer Einfuhr über die jeweils gültige
Version der
Anhänge
informieren.


Einfuhr in die Europäische
Union


Arten der Anhänge A oder B dürfen nur
nach vorheriger Erteilung einer Einfuhrgenehmigung importiert werden. Je
nach Anhangszugehörigkeit ist die Erteilung der Genehmigung an unterschiedliche
wissenschaftliche und formale Kriterien geknüpft, die in Deutschland vom
Bundesamt für Naturschutz, Bonn, geprüft werden und dort ggfs. vorab erfragt
werden können. Für die Erteilung einer Einfurhgenehmigung ist eine Gebühr zu
entrichten.


Grundsätzlich können Wildexemplare des
Anhangs A für kommerzielle und private Zwecke nicht importiert werden. Die
Einfuhr gezüchteter Exemplare ist in bestimmten Fällen möglich. Anhang B-Arten
dürfen mit den entsprechenden Dokumenten eingeführt werden, soweit keine
wissenschaftlichen Gründe (Bestandssituation, Haltung etc.) dagegensprechen. Bei
der Beurteilung der Unterbringung von zu importierenden Reptilien hält sich das
Bundesamt für Naturschutz eng an den entsprechenden Haltungsrichtlinien des
Bundeslandwirtschaftministeriums orientieren.


Die Einfuhrgenehmigung ist in allen Fällen, die
WA-Arten betreffen, an die entsprechenden Ausfuhrdokumente des Exportstaates
(sog. CITES-Dokumente) gebunden. Die Einfuhrgenehmigung und ggfs. die Dokumente
des Herkunftlandes sind der zuständigen Zollstelle bei der Abfertigung
vorzulegen.


Exemplare von Arten der Anhänge C und D dürfen
ohne eine Einfuhrgenehmigung importiert werden. Der Einführer muß der
abfertigenden Zollstelle bei Anhang C-Arten nur das vorgeschriebene
Ausfuhrdokument des Herkunftlandes sowie eine vorbereitete Einfuhrmeldung auf
einem Form-Vordruck vorlegen. Für Exemplare des Anhangs D ist nur die
Einfuhrmeldung erforderlich.


Ausfuhr oder Wiederausfuhr aus
der Europäischen Union


Bei Arten der Anhänge A, B und C sind dem Zoll
eine Ausfuhrgenehmigung oder eine Wiederausfuhrbescheinigung (in Deutschland zu
erteilen vom Bundesamt für Naturschutz) vorzulegen. Die Ausfuhr von Taxa des
Anhangs D ist ohne Vorlage von Dokumenten zulässig. Grundsätzlich ist eine
tierschutzgerechte Versendungsform zu gewährleisten.


Bestimmungen für die private
Haltung und Weitergabe von geschützten Arten


Entsprechend den bestehenden Regelungen für WA
I-Arten sind der Kauf und die kommerzielle Vermarktung von Anhang A-Arten der
neuen EU-Verordnung grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme hiervon ist nur für in
Gefangenschaft geborene und gezüchtete Exemplare möglich (Befreiung vom
Vermarktungsverbot), wobei dies bereits die 1. Zuchtgeneration – sogenannte
F1-Generation – betreffen kann.


Die Vermarktung von Anhang A-Exemplaren innerhalb
der EU erfordert grundsätzlich eine Genehmigung der zuständigen Vollzugsbehörde
(sogenannte CITES-Bescheinigung).


Für die innergemeinschaftliche
Beförderung und Vermarktung von Anhang B-Arten ist eine CITES-Bescheinigung
nicht vorgeschrieben; der Besitzer kann ein solches Tier abgeben, wenn der
Adressat über die entsprechende Sachkunde verfügt. Damit der rechtmäßige Erwerb
nachgewiesen werden kann, muß der neue Besitzer über entsprechende Belege
verfügen. In jedem Fall sollte die Herkunft des Tieres oder, soweit für das
betreffende Exemplar ein CITES-Dokument ausgestellt wurde, ein Bezug zu diesem
im Kaufvertrag festgehalten bzw. vom bisherigen Halter in einer schriftlichen
Erklärung bestätigt werden. Noch sicherer ist es natürlich, sich eine
CITES-Bescheinigung für das Tier ausstellen zu lassen. Für die Ausfuhr aus der
Gemeinschaft ist ein CITES-Dokument als Legalitätsnachweis für den rechtmäßigen
Erwerb auf jeden Fall erforderlich.


 


 


Die
EU-Artenschutzverordnung ab 1. Juni 1997/Anhänge A,B, C und D (Reptilien und
Amphibien)


Die Buchstaben A, B, C
und D beschreiben den Schutzstatus der jeweiligen Art.


Ein Sternchen * neben
dem Namen besagt, dass eine oder mehrere geographisch abgegrenzte Populationen,
Subspezies oder Spezies in Anhang A aufgeführt sind und dass diese von Anhang B
ausgenommen worden sind.


Zwei Sternchen **
neben dem Namen besagt, dass eine oder mehrere geographisch abgegrenzte
Populationen, Subspezies oder Spezies in Anhang B aufgeführt sind und dass diese
von Anhang A ausgenommen sind.


Das Zeichen "1"
bedeutet, dass bei der betreffenden Species etc. die europäische Population mit
Ausnahme des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion in Anhang A geschützt
ist.


 


Anhangverzeichnis


 


REPTILIA:


Dermatemydidae


C Dermatemys
mawii
(Tabasco-Schildkröte)


Emydidae


A Batagur baska
(Batagur-Schildkröte)
B Clemmys insculpta
(Waldbachschildkröte)
A Clemmys
muhlenbergii
(Mühlenberg-Schildkröte)
B Cuora
pani
A Geoclemys
hamiltonii
(Strahlen-Dreikielschildkröte)
A Kachuga tecta
(Indische Dachschildkröte)
A Melanochelys
tricarinata
(Dreikiel-Erdschildkröte)
A Morenia ocellata
(Hinterindische Pfauenaugen-Sumpfschildkröte)
B Terrapene
spp.* (Dosenschildkröten)
A Terrapene coahuila
(Wasser-Dosenschildkröte)
B Trachemys scripta
elegans
(Rotwangen-Schmuckschildkröte)


Testudinidae


B Testudinidae
spp.* (Landschildkröten)
A Geochelone nigra
(Elefantenschildkröte oder Galapagos-Riesenschildkröte)
A Geochelone radiata
(Strahlenschildkröte)
A Geochelone
yniphora
(Madagassische Schnabelbrustschildkröte)
A Gopherus
flavomarginatus
(Mexikanische Gopherschildkröte)
A Homopus
bergeri
A Malacochersus
tornieri
(Spaltenschildkröte)
A Psammobates
geometricus
(Geometrische Landschildkröte)
A Pyxis planicauda

A Testudo graeca
(Maurische Landschildkröte)
A Testudo hermanni
(Griechische Landschildkröte)
A Testudo kleinmanni
(Ägyptische Landschildkröte)
A Testudo marginata
(Breitrand-Schildkröte)


Cheloniidae


A Cheloniidae
spp. (Meeresschildkröten)


Dermochelyidae


A Dermochelys
coriacea
(Lederschildkröte)


Trionychidae


B Lissemys punctata
(Klappen-Weichschildkröte)
A Trionyx ater
(Schwarze Weichschildkröte)
A Trionyx gangeticus
(Ganges-Weichschildkröte)
A Trionyx hurum
(Pfauenaugen-Weichschildkröte)
A Trionyx nigricans
(Dunkle Weichschildkröte)
C Trionyx
triunguis
(Afrikanische Weichschildkröte)


Pelomedusidae


B Erymnochelys
madagascariensis
(Madagaskar-Schienenschildkröte)
C Pelomedusa
subrufa
(Starrbrust-Pelomedusenschildkröte)
B Peltocephalus
dumeriliana
(Dumerils Schienenschildkröte)
C Pelusios
adansonii
(Weißbrust-Pelomedusenschildkröte)
C Pelusios
castaneus
C Pelusios
gabonensis
(Rückenstreifen-Pelomedusenschildkröte)
C Pelusios niger
(Schwarze Pelomedusenschildkröte)
B Podocnemis
spp. (Schienenschildkröten)


Chelidae


A Pseudemydura
umbrina
(Falsche Spitzkopfschildkröte)


REPTILIA:
CROCODYLIA


B CROCODYLIA spp.
(Krokodile)


Alligatoridae


A Alligator sinensis
(China-Alligator)
A Caiman crocodilus
apaporiensis
(Rio-Apaporis-Brillenkaiman)
A Caiman latirostris
(Breitschnauzenkaiman)
A Melanosuchus
niger**
(Mohrenkaiman)


Crocodylidae


A Crocodylus acutus
(Spitzkrokodil)
A Crocodylus
cataphractus
(Panzerkrokodil)
A Crocodylus
intermedius
(Orinokokrokodil)
A Crocodylus
moreletii
(Beulenkrokodil)
A Crocodylus
niloticus**
(Nilkrokodil)
A Crocodylus
novaeguineae mindorensis
(Mindorokrokodil)
A Crocodylus
palustris
(Sumpfkrokodil)
A Crocodylus
porosus**
(Leistenkrokodil)
A Crocodylus
rhombifer
(Rautenkrokodil)
A Crocodylus
siamensis
(Siamkrokodil)
A Osteolaemus
tetraspis
(Stumpfkrokodil)
A Tomistoma
schlegelii
(Sundagavial)


Gavialidae


A Gavialis
gangeticus
(Gangesgavial)


 


REPTILIA:
RHYNCHOCEPHALIA


Sphenodontidae


A Sphenodon
spp. (Brückenechsen)


 


REPTILIA:
SAURIA


Gekkonidae


B Cyrtodactylus
serpensinsula
(Serpent-Insel-Gecko)
D Geckolepis
maculata
B Phelsuma spp.*
(Taggeckos)
A Phelsuma
guentheri
D Rhacodactylus
auriculatus
D Rhacodactylus
ciliatus
D Rhacodactylus
leachianus
D Uroplatus spp.


Agamidae


D Acanthosaura
armata
B Uromastyx spp.
(Dornschwänze)


Chamaeleonidae


B Bradypodion
spp. (Zwergchamäleons)
D Brookesia decaryi

D Brookesia
ebenaui
D Brookesia
minima
D Brookesia
perarmata
D Brookesia
stumpffi
D Brookesia
superciliaris
D Brookesia
thieli
B Chamaeleo
spp.* (Chamäleons)
A Chamaeleo
chamaeleon


Iguanidae


B Amblyrhynchus
cristatus
(Meerechse)
A Brachylophus
spp. (Fidji-Leguane)
B Conolophus
spp. (Drusenköpfe)
A Cyclura spp.
(Wirtelschwanzleguane)
B Iguana spp.
(Grüne Leguane)
B Liolaemus
gravenhorstii
B Phrynosoma
coronatum
(Texas-Krötenechse)
A Sauromalus varius
(St. Esteban-Chuckwalla)


Lacertidae


A Gallotia
simonyi
(Hierro-Rieseneidechse)
A Podarcis
lilfordi
A Podarcis
pityusensis


Cordylidae


B Cordylus spp.
(Echte Gürtelschweife)
B Pseudocordylus
spp. (Unechte Gürtelschweife)
D Zonosaurus
karsteni
D Zonosaurus
laticaudatus
D Zonosaurus
madagascariensis
D Zonosaurus
quadrilineatus


Teiidae


B Cnemidophorus
hyperythrus
(Orangekehlige Rennechse)
B Crocodilurus
lacertinus
(Krokodilschwanzechse)
B Dracaena spp.
(Krokodiltejus)
B Tubinambis
spp. (Großtejus)


Scincidae


B Corucia zebrata
(Wickelschwanz-Skink)
D Tiliqua
gerrardii
D Tiliqua
gigas
D Tiliqua
scincoides
D Tribolonotus
gracilis
D Tribolonotus
novaeguineae


Xenosauridae


B Shinisaurus
crocodilurus
(Krokodilschwanz-Höckerechse)


Helodermatidae


B Heloderma
spp. (Krustenechsen)


Varanidae


B Varanus spp.*
(Warane)
A Varanus
bengalensis
(Bengalwaran)
A Varanus flavescens
(Gelbwaran)
A Varanus griseus
(Wüstenwaran)
A Varanus
komodoensis
(Komodowaran)
A Varanus olivaceus


 


REPTILIA:
SERPENTES


Boidae


B Boidae spp.*
(Riesenschlangen)
A Acrantophis
spp. (Madagaskar-Boas)
A Boa constrictor
occidentalis
(Südboa)
A Bolyeria
multocarinata
(Mauritius-Boa)
A Casarea dussumieri
(Rundinsel-Boa)
A Epicrates
inornatus
(Puerto-Rico-Boa)
A Epicrates monensis
(Mona-Schlankboa)
A Epicrates
subflavus
(Jamaika-Boa)
A Eryx jaculus
(Sandboa)
A Python molurus
molurus
(Heller Tigerpython)
A Sanzinia
madagascariensis
(Madagaskar-Hundskopfboa)


Xenopeltidae


D Xenopeltis
unicolor


Acrochordidae


D Acrochordus
javanicus
D Acrochordus
granulatus


Colubridae


D Ahaetulla prasina

C Atretium
schistosum
D Boiga
dendrophila
C Cerberus rhynchops

B Clelia clelia
(Mussurana)
B Cyclagras gigas
(Brasilianische Glattnatter)
B Dromicus
chamissonis
B Elachistodon
westermanni
(Indische Eierschlange)
D Elaphe
carinata
D Elaphe
radiata
D Elaphe
taeniura
D Enhydris
bocourti
D Enhydris
chinensis
D Enhydris
enhydris
D Enhydris
plumbea
D Homalopsis
buccata
D Langaha nasuta

D Leioheterodon
madagascariensis
D Ptyas
korros
B Ptyas mucosus
(Rattennatter)
D Rhabdophis
chrysargus
D Rhabdophis
subminiatus
C Xenochrophis
piscator
D Zaocys
dhumnades


Elapidae


D Bungarus
candidus
B Hoplocephalus
bungaroides (Gelbfleckenschlange)
D Laticauda
spp.
C Micrurus diastema

C Micrurus
nigrocinctus
B Naja naja
(Kobra, Brillenschlange)
B Ophiophagus hannah
(Königskobra)


Hydrophiidae


D Hydrophis
spp.
D Lapemis curtus
(einschl. L. hardwickii)


Viperidae


C Agkistrodon
bilineatus
C Bothrops asper

C Bothrops nasutus

C Bothrops nummifer

C Bothrops
ophryomegas
C Bothrops
schlegelii
D Calloselasma
rhodostoma
C Crotalus durissus

B Crotalus
unicolor
B Crotalus
willardi
A Vipera
latifii
C Vipera russellii

A Vipera ursinii
(Wiesenotter)1
B Vipera wagneri
(Wagners Bergotter)


 


AMPHIBIA:
CAUDATA


Ambystomatidae


B Ambystoma
dumerilii
(Patzcuarosee-Salamander oder -Querzahnmolch)
B Ambystoma
mexicanum
(Axolotl)


Cryptobranchidae


A Andrias
spp. (Riesensalamander)


 


AMPHIBIA:
ANURA


Bufonidae


A Atelopus varius
zeteki
(Panama-Stummelfußfrosch)
A Bufo periglenes
(Goldkröte)
B Bufo retiformis
(Grüne Kröte)
A Bufo superciliaris
(Zipfelkröte)
A Nectophrynoides
spp. (Lebendgebärende Kröten)


Dendrobatidae


B Dendrobates
spp. (Baumsteigerfrösche)
B Phyllobates
spp. (Blattsteigerfrösche)


Microhylidae


A Dyscophus
antongilii


Myobatrachidae


B Rheobatrachus
spp.* (Magenbrüterfrösche)
A Rheobatrachus silus


Ranidae


B Conraua
goliath
B Mantella spp.

B Rana
catesbeiana
B Rana hexadactyla
(Sechszehenfrosch)
B Rana tigerina
(Asiatischer Ochsenfrosch, Tigerfrosch)

 
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