Baumschlangen
  Gartenboa
 

Gartenboa

Corallus hortulanus
Amazon Tree Boa

Verbreitung und Lebensraum

Der Gartenboa ist in ganz Südamerika im Süden Kolumbiens (östlich der Anden), im südlichen Venezuela, Guyana, Surinam, Französisch-Guayana, Amazonas Brasilien, Ecuador, Peru und Bolivien gefunden.

 

C. hortulanus ist eine stark baumbewohnende (arboreale) Schlange. Meine tiere sind aber auch öfters einmal auf dem Boden anzutreffen. Man sagt ihnen nach aggressiv zu sein.

Hier auf dem Link kannst du dir ein Bild von dem Lebensraum der Schlangen machen:

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http://www.faszination-regenwald.de/pixelwald/schlangen/11.htm



 

Beschreibung

Ihr Körper ist schlank gebaut und der Kopf setzt sich deutlich vom Rest des Körpers ab. Gartenboas sind in der Färbung sehr variabel. Gartenboas sind die vielleicht Variabesten Schlangen der Familie Boidae mit Färbungen von Schwarzen, Grau, Braun, Grün, Gelb, Orange, Rot oder eine beliebige Kombination von Farben in der gesamten Musterung. Die Genetik scheint keinen Einfluss auf Färbung oder Muster zu haben.Dasselbe gilt für die Zeichnung bei den Tieren. So gibt es stark gezeichnete, bis hin zu Zeichnungslosen Tieren.

 

Was Sie wohl ausmacht ist das die Tiere Ihre Grundfarbe auch im alter ändern können.



Haltung im Terrarium

Meine Tiere haben ein hoch gebautes Terrarium. Das Terrarium sollte reichlich mit Ästen und Pflanzen dekoriert sein. Tagsüber sind die Tiere sehr ruhig aber wenn man das Licht löscht ändert sich das schlagartig. Dann sind Sie nämlich sehr aktiv.
Wenn das Licht aus ist sollten keine Arbeiten mehr im Terrarium verrichtet werden. Denn dann werden die Gartenboas agressiv und können zu Schnappen.

12 Stunden Tageslicht und 12 Stunden Nacht ist reichlich, obwohl dies kann geändert werden, um saisonale Veränderungen zu imitieren. Zur Vorbereitung der Zucht ist es sinnvoll das Tageslicht auf 8- 10 Stunden zu reduzieren. Ich gebe meinen Tieren eine Tagsetemperatur von 28°C. Unter einem Spot herrschen bis 33°C.
Die Terrarien von den Tropenbewohnern werden täglich gesprüht, dadurch haben wir eine LF von 90%.

Die sich dann bis zum nächsten Sprühen bis auf 50-65% senkt. Dies ist wichtig, da ein schlecht belüftetes Terrarium und eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit den Schlangen schaden kann.

 

 

Klimatabelle von Surinam:

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
min. Temp 22 22 22 23 23 23 23 23 23 23 23 22
max. Temp 29 29 29 30 30 30 31 32 32 33 32 30
Feuchtigkeit 85 82 82 82 85 86 83 79 77 77 80 84
Regentage 18 13 14 16 23 23 20 14 9 9 12 18

 
°C
°C
%
/Monat
 

 

 

Trinkwasser
Frisches Trinkwasser ist ja klar und wird ständig in Schüsseln angeboten.

 

 

Nahrung
Ich fütter nur Mäuse in passender größe.

Luft
Frische, saubere Luft ist ganz entscheidend für das Wohlbefinden der Gartenboa.
 
Regurgation - Auswürgen der halbverdauten Nahrung
Sollte es trotz aller Vorsicht zum Auswürgen der halbverdauten Nahrung kommen, sind alle Haltungparameter gründlich zu überdenken und die Fehlerquelle ist zu beseitigen. Das betroffene Tier sollte drei bis vier Wochen keine Nahrung erhalten. Erst danach sollte wieder mit möglichst kleinen Futtertieren begonnen werden zu füttern.
Reichlich Trinkwasser ist in dieser Regenerationsphase sehr wichtig.

 

 

Geschlechtsbestimmung Gartenboas

 

Auf Grund des schmalen knochenbaus der Gartenboa sollte eine Geschlechtsbestimmung erst nach dem 12 Lebensmonat und nur durch eine geübte Hand ausgeführt werden. Ausserdem sollten sie nur sondiert und niemals gepoppt werden(hohe verletzungsgefahr der wirbel).

Aufzucht von Jungtieren
Die Aufzucht der Jungtiere erfolgt in kleinen Faunaboxen.
Ein vertikaler Liegeast, eine Wasserschüssel und eine Ranke einer Plastikpflanze (Häutungshilfe) stellen die Einrichtung.
In den Faunaboxen befindet sich kein Bodengrund. Nachdem Jungtiere am schnellsten selbständig ans Futter gehen, indem man ihnen nächtens eine kleine Maus in die Box setzt, würde Bodengrund hier ein Gesundheitsrisiko darstellen. Die Gefahr, dass die Schlange beim schlagen der Maus in den Rindenmulch beißt oder die Küchenrolle in den Zähnen hängen bleibt, ist zu groß.
Die Faunaboxen wiederum stehen in großen Terrarien, die extern beleuchtet und beheizt werden.
Feuchter Bodengrund (siehe "Luftfeuchtigkeit") sorgt auch hier für die notwendige Luftfeuchte.

 


 
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