Baumschlangen
  Baumpython
 



Der Gruen Effekt

Baumphyton/Morelia Viridis

Green Tree Phyton

 

Vorwort

Der grüne Baumphyton ist wohl einer der schönsten und beliebtesten Riesenschlangen überhaupt. Er erreicht eine Länge von durchschnittlich 1,5m. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich auf ganz Neu-Guinea und einige umliegende Inseln, sowie Nord-Australien. In diesen bewohnt er die Regenwälder der Küstenregionen bis einschließlich des Hochlandes. Innerhalb der Verbreitungsgebiete treten lokalspezifische Varianten auf, wodurch sich einige durch Kopfform, Länge, Schwanzform oder Farbvarianten unterscheiden.

 

 

 

 

 

 

 

Ein gewissenhafter Züchter wird sicherlich keine Einwände gegen eine Besichtigung seiner Anlagen und Elterntiere haben.

Früher hab ich leider immer auf die Vorurteile gehört dass Baumpythons schwer zu halten sind. Heute weiß ich, wenn man einige Regeln befolgt dass Baumpythons überhaupt keine Probleme machen!!

 

 

Mein blaues Weibchen (Manokwari), gelb (Wamena) ist verkauft

Haltung

 

Der grüne Baumpython ist kein einfacher Terrarienpflegling. Auf das Terrarienklima muß

 

ein besonderes Augenmerk gerichtet werden. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte im

 

Durchschnitt bei 70-80% liegen. Nach dem Sprühen liegt die Luftfeuchtigkeit bei beinahe

 

100%. Es werden nicht nur die Terrarieneinrichtungen sondern auch die Tiere besprüht,

 

denn die Wassertropfen die sich in den Körperschlingen der Tiere sammeln werden von

 

diesen aufgenommen. Zum Sprühen sollte temperiertes Wasser (25-30°C) verwendet

 

werden. Die Temperatur sollte tagsüber bei 29-31°C liegen und Nachts auf 23-25°C

 

abfallen. Lokale Höchstwerte von 35°C sind in Ordnung, solange die Schlange die

 

Möglichkeit hat, in kühlere Regionen auszuweichen. Die Beleuchtungsdauer sollte bei 12-

 

14 Stunden liegen.

Das Terrarium sollte genügend Klettermöglichkeiten aber auch waagrechte Äste bieten,

 

da diese Schlange tagsüber in der typischen Ruhestellung verharren. Das Terrarium des

 

grünen Baumpythons kann man bepflanzen, da ihm das ein gewisses Maß an Deckung und

 

Sicherheit bietet.

 

 

 

Mein Bock ( Aru&Sorong )

 

Hier könnt Ihr die Aktuelle Temperatur auf der Insel sehen

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Click for Sorong, Indonesia Forecast Click for Merauke, Indonesia Forecast

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Click for Port Moresby, Papua New Guinea Forecast
 

Folgende Pflanzen eignen sich für das Tropenklima besonders:

Croton-Arten, Philodendron-Arten, Maranta, Asplenium, Schefflera, Dieffenbachia,

 

Scindapsus pictus.


Bromelien und Orchideen sind ebenfalls gut geeignet.

Der Bodengrund spielt eine eher untergeordnete Rolle. Ich persönliche nehme Holzstreu.

 

Mein weibchen( Wemena&Merauke )

Zucht

Es sollte darauf geachtet werden, das nur Tiere der gleichen Unterart miteinander verpaart werden. Dabei sollten die Tiere in einer gut genährten Verfassung sein. Ich halte meine Tiere das ganze Jahr über getrennt und setze dann im November ein Männchen zu maximal 2 Weibchen. Das Zusammensetzen von mehreren Männchen, ist wegen der starken Kommentkämpfen die sogar mit dem Tode eines Tieres enden, auf keinen Fall zu empfehlen. Eine vorherige Paarungsstimulation durch absenken der Tages- und Nachttemperaturen um 4 bis 5°C sowie das verkürzen der Tageslichtlänge von 12 auf 8 h wird von einigen Züchtern empfohlen. Jedoch habe ich bei meinen Tieren auch ohne diese Maßnahmen regelmäßige erfolgreiche Paarungen verbuchen können. In den nächsten Tagen paaren sich die Tiere regelmäßig, die oft bis in die Morgenstunden andauern. Nach ca. 2 bis 3 Wochen verweigern die Weibchen dann die Nahrungsaufnahme und es kommt bei zwei meiner Tiere zu einer blauen Umfärbung. Etwa 100 Tage nach der Paarung kommt es dann, ca. 19 bis 23 Tage nach der Häutung, zur Eiablage. Diese sollte in einem Nistkasten der mit Moos gefühlt ist stattfinden. Der Nistkasten ist am besten vor der Paarung im oberen Teil des Terrariums anzubringen.

                                                                      

Mein JAJA Bock

 

Direkt nach der Eiablage nehme ich dem brütenden Weibchen, das dabei sehr angriffslustig ist, die Eier vorsichtig weg. In einem Inkubator bebrüte ich die Eier künstlich bei 31°C, wo die Eier, bei trockenem Substrat und hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 90 bis 100%) sowie leichter Luftzirkulation etwa 50 bis 55 Tage verbleiben müssen. Nach Ablauf dieser Zeit schlüpfen, wenn alles glatt verlaufen ist, die jungen Schlangen.

unser Aru

Fütterung

Adulte Baumphytons werden mit 2 bis 3 Mäusen oder einer mittleren Ratte im Abstand von 3 bis 4 Wochen gefüttert. Semiadulten Tieren genügt alle 2 Wochen eine Maus bzw. eine kleinere Ratte. Junge Condros werden in den ersten Monaten einmal wöchentlich mit nestjungen Mäusen gefüttert, wobei frühestens wieder nach dem kotabsetzen gefüttert werden darf. Nach ca. 10 Monaten werden alle 2 Wochen ein bis 2 Springer angeboten. Vorsicht ist geboten, wenn mehrere Tiere in einem Terrarium gehalten werden, da es aus Futtergier, leicht zu bösen Bissverletzungen kommen kann.

 

 

 
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